Highlights

Es gibt viele Gründe, zum EUT nach Berlin zu kommen. Dies ist eine Auswahl davon.

Das Thema

Am Ende dieser zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts werden wir immer wieder mit Forderungen zur Umsetzung von Vielfalt in allen Formen konfrontiert. Bereits zur Jahrtausendwende gab die Europäische Union (EU) das Motto „Einheit in Vielfalt“ aus und zeigte auf, wie die Europäer zukünftig Frieden und Wohlstand durch Stärkung von Gemeinsamkeiten, bereichert durch die verschiedenen Kulturen, Traditionen und Sprachen, sichern könnten. Ein Motto allein bewirkt jedoch keine Veränderungen. Veränderungen benötigen Zeit, Anstrengungen und Beharrlichkeit. Unser Thema soll diese Herausforderungen zum Ausdruck bringen.

Das Motto des Unitariertages 2015 in Worms lautete „Spuren lesen – Wege bahnen“. Beim EUT 2017 in Ulm/Neu-Ulm sind wir der Frage „Glaube ohne Grenzen?“ nachgegangen.

Diese Themen sind aktueller denn je: Durch Migration und Integration sind manche Brücken in Europa entstanden, während andere  eingerissen wurden. Populismus und ein generelles Misstrauen gegenüber „den Anderen“ haben zugenommen. Glücklicherweise stehen dennoch viele Europäer für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ein.

Unser Thema hat viele Facetten – regional, europäisch und weltweit: Welchen Platz und welche Bedeutung hat Vielfalt in unserem Alltag und in unserer globalen unitarischen Gemeinschaft? Gibt es so etwas wie zu viel Vielfalt? Wo endet die Einheit und wo beginnt die Vielfalt? Wie gehen wir mit dem manchmal bitteren Beigeschmack der Vielfalt um, mit den rationalen Argumenten und den irrationalen Ängsten?

Die unterschiedlichen Aspekte unseres Thema entwickeln wir mit den Beiträgen unserer zwei Hauptrednerinnen, Feierstunden (inklusive einer von Jugendlichen gestalteten), einer Vielzahl von Arbeits- und Aktivgruppen, interessanten Ausflügen, guter Musik, Begegnungen, intensiven Gesprächen sowie bei allem Spaß und Freude.